Skip to content
die inselzeitung logo
Facebook Instagram Youtube
  • Home
  • News
    • Lokales
    • Politik
    • Wirtschaft
    • Sport
    • Stories & Stimmen
  • Gastro
    • Ausgehen Mallorca
    • Restaurant Mallorca
    • Tipps
  • Service
    • Business
    • Freizeit
    • Gesund & Schön
    • Golf
    • Haus & Grund
    • Mallorca Shopping
    • Nautic
    • Recht
    • Service
    • Tiere
  • Gesucht-gefunden
    • Kleinanzeigen
    • Galerie
    • Telefonnummern
  • Alle Ausgaben
Restaurant Mallorca Die InselzeitungDie Inselzeitung 09/01/2026

„Fum“ Llucmajor – Regionale Küche mit klarer Handschrift

“Fum” – Feuer, regionale ProduktE und eine Küche mit klarer Handschrift

„Fum“ Llucmajor – Regionale Küche mit klarer Handschrift

Restaurant Fum in Llucmajor: Moderne mediterrane Küche mit Fokus auf Feuer, Produktqualität, Paella auf Topniveau und souveränem Service.

Ein Stadthaus mit überraschendem Inhalt
Llucmajor bietet eine breite gastronomische Landschaft, und Fum fügt sich nicht einfach ein – es ergänzt sie. Ohne großes Aufheben setzt das Team auf eine Küche, die sich über das Produkt definiert. Die Arbeit am offenen Feuer ist dabei kein Spektakel, sondern ein Werkzeug, das präzise eingesetzt wird. Die Atmosphäre ist konzentriert, der Service aufmerksam und bemerkenswert souverän, ohne je aufdringlich zu wirken. Schon nach wenigen Momenten spürt man: Dieses Haus funktio­niert über Haltung, nicht über Inszenierung.

Die Karte bleibt bewusst überschaubar, was dem Konzept guttut. Die Auswahl ist vielleicht kleiner als in vielen anderen Häusern, aber genau das macht sie spannend: Jeder Teller hat eine Idee, jedes Gericht verfolgt ein klares Geschmacksbild.
Vorspeisen, die überraschen – klein im Umfang, groß in der Idee
Die Küche startet mit Muscheln, die in essbarer Schale serviert und mit einer weichen Hollandaise gratiniert werden. Ein kleiner, pointierter Einstieg, der zeigt, wie viel Feingefühl hier im Spiel ist. Die Buñuelos de bacalao greifen ein vertrautes Aroma auf und setzen es mit einer luftigen Textur neu in Szene. Das Oreo de foie gehört zu den Tellern, die man nicht bestellt, weil man hungrig ist, sondern weil man neugierig bleibt.
Beim hausmarinierten Lachs- Carpaccio treffen Frische und Struktur aufeinander, während die Sepia in einer leichten Freitura eine angenehm reduzierte Wärme mitbringt. Die gegrillten Jakobsmuscheln mit Trüffel und süß-sauren Schalotten zeigen den Mut zu klaren Aromen. Sehr eigenständig wirkt die Tosta aus geräucherter Aal und Escalivada-Gemüse, die das Element Rauch nuanciert einsetzt.
Salate setzen Akzente: Die Kombination aus geräucherter Entenbrust, Vanilleapfel, Himbeeren und Gorgonzo­la wirkt vielschichtig, bleibt aber stimmig. Der Hummersalat mit Avocado, Zitrusfrüchten und Basilikum­sorbet zeigt, wie gut das Restaurant mit Temperaturkontrasten arbeitet.

Kochen über Flammen – der rote Faden im Hauptgang
Im Hauptgang zeigt Fum, wie elegant sich offenes Feuer in eine moderne mediterrane Küche einfügt. Das Abanico vom iberischen Schwein ist saftig, kraftvoll und begleitet von einer Senfnote, die den Grillcharakter verstärkt. Der Lammrücken mit Pilzen und Schalottenjus wirkt konzentriert, ohne schwer zu werden. Beim Cochinillo findet die Küche die Balance zwischen krosser Haut und zartem Fleisch – ein Gericht, das viel technisches Können verlangt.
Auch bei den Fischen bleibt das Feuer präsent. Der Suquet de rape ist eine moderne Interpretation eines Klassikers, klar im Geschmack und dennoch tief.

Die wild gefangene Seezunge wird beinahe puristisch serviert, was ihr erlaubt, ihren eigenen Duft zu entfalten.
Reisküche auf valencianischem Niveau
Die große Stärke des Hauses zeigt sich bei den Arroces. Die Paellas – von der klassischen Valenciana über die schwarze Variante bis hin zu maritimen Versionen – werden ab zwei Personen zubereitet. Die Paella de marisco wirkt besonders ausgewogen, während die Senyoret-Interpretation zeigt, wie sorgfältig hier gearbeitet wird.
Und dann gibt es jene Momente, in denen ein Restaurant seine eigene Position klar behauptet. Bei Fum ist das die Paella: Sie braucht keinen Vergleich, aber selbst in Valencia würde sie sich nicht verstecken müssen. Präzise Textur und klarer Geschmack – ein Teller, der seine Region ehrt, ohne sie zu kopieren.
Die cremigeren melosos – etwa mit Rape und Gambas oder in der intensiven Kombination aus Taube, Pilzen, frischer Trüffel und Foie – erweitern die Reisküche um ein anderes Mundgefühl. Auch die klassische Fideuàs zeigen die Begeisterung für die spanische Küche.

Zum Menü können Gäste zwischen verschiedenen Weinen und einer passenden Champagner- und Cava Auswahl wählen, die das Essen stimmig abrundet.

Ein Dessertkapitel mit leiser Süße
Am Ende bleibt das Restaurant seiner Linie treu. Die Copa Alaska mit Bourbon-Eis und roten Früchten wirkt leicht und kühl, der mallorquinische Käsekuchen konzentriert sich auf das Wesentliche. Die sautierte Ananas mit Minze, Safran und Kokosschaum bringt Frische, während das Schokoladensoufflé und die Apfeltart feine klassische Noten setzen. Der Maracuja-Flan mit Schokoladenmousse und Macadamia zeigt, wie subtil ein Dessert aufgebaut sein kann.

Qualität verlässlich geliefert – im Haus und für zu Hause
Was Fum auszeichnet, ist das Zusammenspiel aus Küche, Produkt und Service. Das Team arbeitet still, aufmerksam und professionell – ein Service, der Gäste mitnimmt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Viele der Gerichte können zudem für zu Hause abgeholt werden, was dem Konzept eine zusätzliche Alltagstauglichkeit verleiht.
Wer Lust auf einen Besuch bekommen hat, sollte ledig­lich die Winterpause berücksichtigen: Vom 29. Dezember bis 15. Januar bleibt das Restaurant geschlossen. Danach startet auch das Fum ins neue Jahr 2026 um seine Gäste zu bewirten.

Carrer de sa Font, 18
07620 Llucmajor
https://fumfita.com

abtauchen im celler sa torre: eintauchen in köstlichkeiten
Restaurant Mallorca
Marc Fischer

Celler Sa Torre – Tradition neu interpretiert

Celler Sa Torre – Tradition neu interpretiert erzählt von einem Ort, an dem historische Mauern und kühle Gewölbe der Inselmitte auf zeitgenössische Küche treffen und

Weiterlesen »
Raum der freiheit: kulinarische inszenierung in llubí
Restaurant Mallorca
Marc Fischer

Brut Llubí – Kulinarische Inszenierung auf Mallorca erleben

Brut Llubí – Kulinarische Inszenierung auf Mallorca erleben lädt zu einem mehrgängigen Erlebnis ein, bei dem Zero‑Waste‑Philosophie, offene Küche und fermentierte Spezialitäten zu überraschenden Geschmacksmomenten

Weiterlesen »
Im „Ca Na Toneta“ in Caimari erleben Gäste authentische, saisonale Küche am Fuße der Tramuntana – ehrlich, bio und mit einer Prise moderner Raffinesse.
Restaurant Mallorca
Marc Fischer

Ca Na Toneta: Mallorcas ehrliche Küche mit Herz & Stil

Im Herzen der Tramuntana steht Ca Na Toneta: Mallorcas ehrliche Küche mit Herz & Stil für eine bodenständige, saisonale Mallorquin-Küche, die Bio-Zutaten mit moderner Raffinesse

Weiterlesen »
Arroz valenciano, Feuerküche Mallorca, Fine Dining Inselmitte, Fisch und Fleisch vom Grill, Grillküche Spanien, mallorquinische Restaurants, mediterrane Küche Mallorca, offene Feuerküche, Paella Llucmajor, regionale Produkte Mallorca, Restaurant Fum Llucmajor
Letzter ArtikelKreißl’s Food Corner im The Circle Santa Ponsa Nächster ArtikelCeller Sa Torre – Tradition neu interpretiert
DIE-INSELZEITUNG.COM ©2026
IMPRESSUM | AGB | DATENSCHUTZ | KONTAKT | HIER FINDEN SIE DIE-INSELZEITUNG | MEDIADATEN MEDIAGROUP
Mallorca Pro | Bauen & Wohnen | Costablanca Magazin