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Tipps Michael U. MaierMichael U. Maier 17/01/2026

Mallorca Gourmet 2026 – Michelin, Repsol und La Liste Highlights

Mallorca Gourmet 2026: Michelin, Repsol & La Liste Highlights

Entdecken Sie Mallorcas Spitzenrestaurants 2026: Michelin-Sterne, Repsol-Sonnen, „La Liste“-Bewertungen und nachhaltige Gourmet-Konzepte auf der Insel.

Mallorca beweist Jahr für Jahr aufs Neue, dass es in der internationalen Gourmet-Szene zur Macht geworden ist. Die Insel bietet nicht nur Strand und Sonne, sondern auch eine beeindruckende Dichte an Spitzenrestaurants, die von globalen Führern und nationalen Guides gleichermaßen gewürdigt wird.
Die kulinarische Landschaft Mallorcas zeigte sich für das Jahr 2026 stabil: Die Insel behält ihre insgesamt elf Michelin-Sterne, wie bei einer Gala Ende November in Málaga bekannt wurde. Zwar gab es in diesem Jahr keine neuen Auszeichnungen in der klassischen Kategorie der „roten Sterne“, doch die Bestätigung aller bestehenden Auszeichnungen wird als großer Erfolg und Zeichen für die Konstanz der Spitzenküche auf der Insel gewertet.

Zwei Sterne
• Voro (Canyamel, Hotel Cap Vermell): Das bislang einzige Restaurant Mallorcas, das unter Chefkoch Alvaro Salazar zwei Sterne erfolgreich verteidigen konnte.

Ein Stern
• Andreu Genestra (Zoetry Hotel, Ex-Hilton)
• Bens d Avall (Sóller, unter Benet Vicens)
• Dins Santi Taura (Palma)
• Es Fum (im Mardavall-Hotel, mit Miguel Navarro)
• Fusión 19 (Playa de Muro)
• Maca de Castro (Port d‘ Alcudia)
• Marc Fosh (Palma)
• Sa Clastra von Jordi Cantó (Castell Son Claret)
• Zaranda unter Fernando Pérez Arellano (Hotel Es Princep in Palma)

„Grüner Stern“
Im Bereich Nachhaltigkeit gibt es Zuwachs: Das Restaurant Terrae in Port de Pollença, geführt von Chefkoch David Rivas, erhält einen Grünen Stern. Diese Auszeichnung würdigt Lokale, die sich besonders für Nachhaltigkeit engagieren.
Der Venezolaner Rivas überzeugte die Inspektoren mit seiner konsequenten „Farm- to-Table-Philosophie“. Die Speisekarte variiert fast täglich und richtet sich nach dem Angebot kleiner lokaler Erzeuger auf Mallorca. Er verzichtet auf chemische Zusätze, verfolgt das Ziel von „Zero Waste“, und erklärt die Gerichte oft direkt am Tisch der Gäste, um das Bewusstsein für die verwendeten Produkte zu schärfen.

Der Grüne Stern für Terrae gesellt sich zu jenen, die bereits von folgenden Restaurants gehalten werden, also Ca na Toneta (Caimari), Bens d‘Avall und Andreu Genestra.
Während das Thema Nachhaltigkeit in Spanien aktueller denn je scheint, verschwindet der „Grüne Stern“ offenbar in Deutschland.
Still und leise hat der Guide Michelin im Oktober 2025 das Symbol für den „Grünen Stern“ von seiner deutschen Website entfernt. Wie der Genuss-Guide Hamburg berichtet, werden Restaurants nun ohne das erst 2020 eingeführte Label gelistet.

Nachdem der Guide Miche­lin dies vage mit einer „Neugestaltung der digitalen Funktionen“ begründet, reagieren Gastronomen fast erleichtert. Da die Vergabe angeblich teilweise „ohne tiefergehende Prüfung der tatsächlichen Nachhaltigkeit“ erfolgte, sei der Verlust des Labels vielleicht das ehrlichere Signal: Nachhaltigkeit sollte in der Spitzengastronomie mittlerweile ge­lebter Standard sein und keine Marketing-Plakette, heißt es an der Alster. Vielleicht ist Spanien im Gegensatz dazu aber in einer Lage, in der das Wörtchen noch einen progressiven Touch hat und für Modernisierung steht, während Deutschland derzeit wirklich alles in Frage stellt?

Bib Gourmand
Zwei Mallorca-Lokale haben es im Guide Michelin für Spa­nien und Portugal unterdessen zu einem „Bib Gourmand“ gebracht.
Dieses Symbol steht für besonders preiswerte Spitzenküche mit Hauptgerichten zu etwa 35 Euro. Punkten konnten in dieser Kategorie Marga Coll im Miceli (Selva) sowie Kiko Martorell im Can Boqueta, einem rustikalen mallorquinischen Stadthaus mit Patio im Zentrum von Sóller.

Repsol-Sonnen
Der spanische Restaurantführer Guía Repsol gilt in Spanien nach dem Michelin als wichtigste nationale Auszeichnung. Im Repsol Guide 2025 wurden die Balearen im März erneut gewürdigt. Fünf Restaurants auf Mallorca und den Nachbarinseln erhielten eine neue Sonne („Sol“), wodurch die Balearen ihr Ansehen im kulinarischen Bereich festigen. Insgesamt verfügen die Inseln nun etwas inflationär über 43 Repsol-Sonnen, aufgeteilt in ein Restaurant mit drei Sonnen (Maca de Castro), acht mit zwei Sonnen und 34 mit jeweils einer Sonne.

Auf Mallorca selbst wurden zwei der neuen Sonnen vergeben: an das Sternelokal Sa Clastra in Es Capdellà, das sich im Edelhotel Castell Son Claret befindet und von Chefkoch Jordi Cantó geleitet wird, sowie an das Fusión 19 an der Avenida Albufera. Beide Lokale besitzen somit sowohl eine Repsol-Sonne als auch einen Michelin-Stern.
Im Fusión 19 hatte es Anfang 2025 einen Personalwechsel gegeben: Chefkoch Javier Hoebeeck verließ das Lokal für das Luxushotel Formentor mit seiner ambitionierten neuen Küche und wurde durch seinen ehemaligen Souschef ersetzt.

„La Liste“
Im Gegensatz zu Werken wie Repsol und Michelin bezeichnet sich das französische Ranking „La Liste“ als „der selektivste globale Führer für Gourmets und internationale Reisende“. „La Liste“ erstellt jährlich eine Rangliste der „Top 1000 Restaurants“ weltweit, indem sie Hunderte von Restaurantführern und Millionen von Online-Bewer­tungen von Gästen in einen gewichteten Durchschnitts-Score umwandelt.
Diese Bewertungsskala reicht von 0 bis 100 Punkten.
Die Scores von „La Liste“ bieten eine interessante Perspektive, indem sie die Qualität Mallorcas gegen die internationale Konkurrenz messen: Voro, also der Zwei-Sterne-Träger des Guide Michelin, erreicht einen starken Score von 87 Punkten. Und das Sternerestaurant von Maca de Castro ist mit 86 Punkten aufgeführt. Als klarer Publikumsliebling auf der Insel schafft es die 43-Jährige, durchweg bei Michelin, Repsol und „La Liste“ weit nach vorne. Kommt irgendwann auch der zweite Stern für die sympathische Spanierin, bei der man an wärmeren Tagen auch wind- und blickgeschützt gediegen auf einer Terrasse sitzen kann, ohne sich in Michelin-Formalismen eingezwängt zu fühlen?
Obwohl auch die Ergebnisse von „La Liste“ Mallorca fest in den Top-Ebenen der internationalen Gastronomie sehen (etwa Platz 400 bis 500), verdeutlichen sie noch einen gewissen Abstand zu den nationalen und globalen Stars: Spaniens Spitzenrestaurants wie Martín Berasategui (99,5 Punkte) und Arzak (99 Punkte) gehören zu den besten der Welt. Mallorca ist aber ein stabiler Anker in einem Land, das mit rund 50 Restaurants unter den „Top 1000“ insgesamt eine Art kulinarische Supermacht darstellt.

Schwarzwaldstube & Co.
Laut „La Liste“ teilen sich übrigens mehrere Restaurants die absolute Weltspitze mit der Höchstwertung von 99,5 Punkten. Diese Bewertung zementiert ihren Status als die besten Restaurants der Welt. Zu dieser Elitegruppe gehören die Schwarzwaldstube in Baiersbronn, Martín Berasategui (Baskenland), das Cheval Blanc by Peter Knogl in Basel, das italienische Da Vittorio (Brusaporto), das berühmte Pariser Restaurant Guy Savoy sowie Le Bernardin in New York, SingleThread in Heldsburg (Kalifornien) und drei Adressen in Asien. Dank „La Liste“ können alle für sich in Anspruch nehmen, als „bestes Restaurant der Welt“ zu gelten.

Auf Mallorca befindet sich die Spitzenküche übrigens zum ganz überwiegenden Teil bis zum Start der Saison 2026 noch in der Winterpause. Das stressige Geschäft fordert seinen Ausgleich in den ruhigen Monaten des Jahres.

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