Andrea Nonn - Veränderung ist nur eine Wahl entfernt
 
Freitag, 06 September 2019
Seit Urzeiten war das Geschichten erzählen ein Medium zur Weitergabe von uralten Weisheiten. Schon die Schamanen wussten um die Wirkung dieses Rituals und noch immer ist es Tradition bei uns, Kindern eine Gute Nacht Geschichte vorzulesen.

Liebe Leserinnen und liebe Leser,
Seit Urzeiten war das Geschichten erzählen ein Medium zur Weitergabe von uralten Weisheiten. Schon die Schamanen wussten um die Wirkung dieses Rituals und noch immer ist es Tradition bei uns, Kindern eine Gute Nacht Geschichte vorzulesen. Aber nicht nur für unsere Kinder sind Geschichten wichtige und wertvolle Begleiter. Oft regt eine gut gewählte Geschichte mehr zum denken an, als ein direkter Tipp oder Rat.

Gerne möchte ich Ihnen zum Jahresbeginn eine alte Stammesgeschichte der Cherokee-Indianer erzählen. Sie handelt um den Kampf zwischen Gut und Böse - die Legende vom weißen und schwarzen Wolf.

Ein alter, weiser Indianerhäuptling sitzt eines Abends am Lagerfeuer mit seinem Enkelsohn und erzählt ihm von seinen Erfahrungen im Leben. Die Bäume um sie herum warfen schaurige Schatten und das Feuer knackte und knisterte, während die Flammen in den Himmel züngelten.
Der Indianer schaute nachdenklich in die Flammen. Er sagte: Das Flammenlicht und die Dunkelheit sind wie der weiße und der schwarzen Wolf, die in unseren Herzen wohnen. Beide ringen und kämpfen seit ewigen Zeiten miteinander um die Vorherrschaft in uns und damit in der Welt und werden dies auch in Zukunft weiter tun.


Der eine, der schwarze Wolf, ist böse.
Er arbeitet mit Angst, Ärger, Sorgen, Schuld, Lügen, Unterdrückung, Eifersucht, Neid, Gier, Überheblichkeit, Arroganz, Feindschaft und Hass. Er ist rachsüchtig, aggressiv und grausam.

Der andere, der weiße Wolf, ist gut.
Er nutzt Zuneigung, Vertrauen, Aufrichtigkeit, Offenheit, Liebe, Wohlwollen, Güte, Verständnis, Mitgefühl, Freundschaft, Rücksicht, Ge­lassenheit, Hoffnung, Großzügigkeit, Dankbarkeit und Freude. Dieser Wolf ist liebevoll, sanft und mitfühlend.

 

Der Enkel schaut nachdenklich in die züngelnden Flammen des auflodernden Feuers. Funken steigen auf und verlieren sich im Nachthimmel. Nach einer langen Weile fragt er seinen Großvater: Und welcher der beiden Wölfe wird gewinnen?
 

Der alte Häuptling schaut ihn eindrücklich an und entgegnet: Es gewinnt der Wolf, den du am häufigsten fütterst!

Darum lebe achtsam und lerne beide Wölfe in Dir gut kennen, denn beide sind lebenslang Teil von Dir und jedem anderen Menschen! Bedenke vor allem, dass der eine Wolf den anderen zum Überleben braucht! Daher achte bewusst auf den Ausgleich und vermeide dauerhafte Einseitigkeiten! Und dann wähle jeden Moment und jeden Tag von Neuem deinen dich nährenden Wolf!

Die Weisheit, welche in der Geschichte liegt, verdeutlicht das ewige Spiel um Polarität, Rhythmus & Ausgleich
Im Leben sind wir ständig wechselnden, oft widersprüchlichen Gefühlszuständen ausgesetzt. Diese haben ihren Ursprung in unserer eigenen, immer standpunktabhängigen Wahrnehmung. Es sind unsere Konditionierungen, Glaubensmuster und Bewertungen, welche unser Emotionen steuern und unser Weltbild prägen.

Dank den wundervollen, kraftvollen Tools von Access Consciousness® stehen mir als Therapeutin dynamische Werkzeuge und Techniken zur Verfügung, die zur mehr Bewusstsein und Erleichterung führen. Besuchen Sie mich doch einmal auf meiner Website, dort finden Sie weitere Informationen zu Access Consciousness® und meinem Workshopangebot.
Vielleicht haben Sie zwischen den Jahren etwas Zeit zur Selbstreflektion, um Rückschau zu halten und sich einige Fragen zu stellen.
Welche Seite, welchen Pol in mir möchte ich zukünftig besser wahrnehmen, nähren und damit ausgleichen, ohne den anderen Pol zu verleugnen, abzuspalten, zu unterdrücken und zu verdrängen. Wie lebe ich bewusst und achtsam mit meiner hellen, guten, akzeptierten Seite und wie mit meiner dunklen, abgelehnten Schattenseite?
Aus eigener Erfahrung wissen Sie sicher, dass der Schlüssel in der achtsamen Erfahrung und Annahme aller Lebensausdrücke liegt und das Zweifeln und Scheitern dazugehört. Dieser Erfahrungs- und Entwicklungsprozess ist ein gutes  Fundament um selbstbewusst mit seinen Stärken und Schwächen, hellen wie dunklen Seiten umzugehen.
 
Füttern Sie Ihren weißen Wolf – täglich, indem Sie Ihren Focus auf die erfreulichen Dinge werfen. Durch diese bewußte Wahl und durch die Wiederholungen, die Aufmerksamkeit auf das Gute zu lenken, lernt unser Gehirn neue Gewohnheiten und neue Muster. Wie selbstverständlich ziehen wir dann Positives an. Je mehr wir unsere positiven Gefühle „füttern“, und damit den weißen Wolf, umso stärker werden diese und umso häufiger spüren wir sie. Dann sind wir noch besser in der Lage, gelassener mit schwierigen Situationen umzugehen und den Widrigkeiten des Alltags nicht zu viel Raum zu geben. Wollen Sie glücklicher sein, halten Sie nach Positivem Ausschau.

Marci Shimoff sagte einmal: „Der einzige Unterschied zwischen Menschen, die glücklich sind und denen, die es nicht sind, sind ihre Gewohnheiten.“

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen alles Gute!
Ihre Andrea Nonn

www.my-numen.de

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