Kitesurfen Mallorca - Mit dem "Drachen" über die Wellen reiten
 
Montag, 05 Oktober 2020
Kitesurfen hat trotz langjähriger Bekanntheit als Funsport-Art nichts von seiner Faszination eingebüßt. Und Mallorca ist zum Kiten wie geschaffen. Doch wie fängt man am besten an?

Sie sind schon ein Hingucker: Diese hübschen, durchtrainierten Boys und Girls in ihren sexy sitzenden Neopren-Anzügen. Und wie sie da so am Strand an irgendwelchen Leinen fummeln oder bunte Fallschirme aufpumpen, mit denen sie nach kurzer Zeit lässig ins Wasser steigen, um sich anschließend von ihnen, und nur auf einem kleinen Brett stehend, in teils atemberaubender Geschwindigkeit über die Wellen reißen zu lassen, oder um jede noch so kleine Welle als Rampe für meterhohe Luftsprünge zu nutzen.

Keine Frage: Das Kitesurfen hat trotz seines relativ hohen Alters als Funsportart nichts von seiner Faszination eingebüßt. Und was noch besser ist: Mallorca zählt zu den Top-Revieren in Europa, um diese Sportart fast ganzjährig ausüben zu können. Die ist übrigens keinesfalls nur jugendlichen Beaus und Beauties mit Waschbrett-Bauch und Knack-Popo vorbehalten. Auch ältere, wassersport- affine Männer und Frauen über 50 können Kitesurfen lernen und praktizieren.

Und so geht's mit dem Kiten los
So wie bei jeder anderen, noch unbekannten Sportart sollte man sich auch beim Kitesurfen nichts vormachen: Ohne Lehrer geht es nicht. Auf Mallorca bieten diverse  Schulen, vor allem an den gängigen Hotspots, also der Bucht von Pollensa und Alcúdia, Kurse für Anfänger im Gruppen- oder Einzelunterricht an. Zu Beginn geht es darum, den Lenkdrachen (Kite), der an bis zu 30 Meter hohen Lenkseilen hängt, "unter Kontrolle" zu bringen, ihn je nach Windrichtung und Stärke am Himmel zu führen, um damit später auf dem Wasser beim Fahren die jeweils gewünschte Richtung wechseln zu können. Ganz, ganz wichtig: Kitesurfen birgt wie jede andere Wassersportart Risiken mit sich. Wind und Wellen sind auf dem Meer oft launisch, ändern sich plötzlich in ihrer Stärke oder Geschwindigkeit. Umso ratsamer ist es, den Kite-Drachen perfekt zu beherrschen oder im Ernstfall "abzuschmeißen" um Unfälle zu vermeiden.

Halsen und Wenden wie beim Segeln
Wer schon einmal auf einem Windsurfbrett, einer Jolle oder einem Segelboot gestanden hat, weiß sicherlich, was eine Wende oder eine Halse ist. Und wie sie anhand der jeweiligen Fahrt- und Windrichtung durchgeführt wird. Kitesurfen funktioniert nach dem gleichen Prinzip des Segelns. Nur dass das Segel dabei statt am Mast in luftiger Höhe über dem "Skipper" fliegt.

Der dritte und nach der „Drachenzähmung“, sowie dem Erlernen seglerischer Grundkenntnisse, vielleicht wichtigster Schritt, ist das Balance-Training auf dem Brett. Auch hier gibt es Stand- und Bewegungstechniken, die man lernen kann. Ein permanentes sicheres Gleichgewichtsgefühl zu erlangen, schafft man jedoch nur durch ständiges Praktizieren.

Was kostet die Ausrüstung
Die Ausrüstung eines Kite­surfers besteht aus dem Board, dem Kite, einem Trapez sowie der Pumpe zum Aufblasen des Drachens. Grundsätzlich – auch im Hochsommer – empfiehlt sich stets ein Neopren-Anzug, der den Körper vor Unterkühlung und möglichen Stürzen auf dem Wasser schützt. Bereits ab etwa 900 Euro kann man eine Kitesurf-Ausrüstung in gängigen Sportgeschäften (z.B. „Decathlon“) kaufen. Günstiger ist am Anfang natürlich, sich eine gebrauchte Ausrüstung zuzulegen.

 

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