MediagroupBalear - Social Media: Die Gretchenfrage für Unternehmer
 
Dienstag, 10 September 2019
Wie nützlich sind Facebook & Co. für Geschäftsleute und Freiberufler?

Ob Sie wollen oder nicht: So ganz kommt man als Unternehmer am Thema Facebook, Instagram & Co heutzutage nicht vorbei. Seien wir ehrlich: Schon privat scheiden sich die Geister. Die einen lieben es, soziale Medien zu füttern und betreiben es fast exzessiv, die anderen versuchen, es so lang wie möglich zu ignorieren.

Aber als Unternehmer kommt man zwangsläufig irgendwann in die Situation, dass man sich fragt: Ist das etwas für mein Business? Muss ich das umsetzen? Und vor allem: Wenn ja - wie?

Weltweit ist die Nutzung von Social Media zwischen September 2017 und Oktober 2018 um 320 Millionen User gewachsen.

Für Unternehmen sieht das wie folgt aus: 2018 nutzten bereits 78,6 Prozent aller Unternehmer in Deutschland einen oder mehrere Social Media Kanäle, weltweit sind es bereits 94 Prozent. Hierbei sind besonders stark Handelsmarken, Verbrauchsgüter und Dienstleister vertreten  wohin gegen Investitionsgüter nicht so stark auf Social Media setzen. Grund genug also, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Aber Achtung: Auch Facebook & Co wollen mit Bedacht bedient werden, denn die Vorteile, die die Kanäle im Einzelnen bieten, sind zugleich ihre „Pferdefüße“. Aber zuerst einmal die Vorteile für Sie:

 

  • Social Media haben eine hohe und schnell erzielbare Reichweite
  • Zielgruppen und Glaubwürdigkeit des eigenen Produktes sind optimal zu nutzen
  • Kein anderes Medium bietet einen direkteren Kontakt zur Zielgruppe.


Wenn Sie sich also entschließen, Ihrem Unternehmen z.B. ein Facebookprofil zu „verpassen“, dann bedenken Sie: Der Erfolg kommt auch hier nicht von heute auf morgen und nicht ohne Ihr Zutun und einen gewissen Zeitaufwand. So sollten Sie sich vor dem Start Folgendes überlegen:

Unternehmen oder Produkt?
Als erstes gilt zu überlegen: Stellen Sie Ihr Unternehmen in den Fokus oder eher ein bestimmtes Produkt? Sprich:  Mühle oder Öl?

Wer ist Ihre Zielgruppe?
Arbeiten Sie im B2C- oder B2B Bereich? Dies ist entscheidend für den Tonfall und auch die Inhalte Ihres Profils.
 
Was ist das Ziel?
Welches Image soll aufgebaut werden? Mit welcher Art von Post kann man das erreichen und unterstützen?

Wenn das einmal geklärt ist, legen Sie Ihr Unternehmensprofil sorgfältig an. Sprich Firmenbezeichnung, Anschrift, Unternehmens­infos, komplette Kontaktdaten usw. sind bei einigen Anbieter möglich und sollten auch entsprechend vervollständigt sein.
Eine konkrete Planung hilft Ihnen, bei der laufenden Umsetzung des Vorhabens klare Ziele erleichtern z.B. die Suche nach entsprechendem Content (Inhalt), die definierte Zielgruppe, die richtige Ansprache usw.

Der Weg ist das Ziel
Aber mit der Planung ist es nicht getan. Auch wenn alle Voraussetzungen geschaffen sind, bedarf es der regelmäßigen Pflege und Kontrolle Ihres Profils, den Ergebnissen und der eingehenden Kommentare. Die auf vielen Plattformen angebotenen Unternehmensprofile beinhalten bereits Auswertungen, die Ihnen entsprechende Bewertung und Steuerung erleichtern und ermöglichen.

Auch für Social Media gilt: Jede Medaille hat zwei Seiten
So ist der Vorteil der großen Reichweite im Fall von Kritik und Negativ-Kommentaren auch eine Gefahr. Reagieren Sie hierauf, und kommunizieren Sie mit den Usern. Auch das bietet Ihnen die Möglichkeit, am Unternehmensimage bzw. an Ihren Produkten zu arbeiten.

Fragen zum Thema können Sie an m.rehagel@die-inselzeitung.com senden

Wir wünschen Ihnen
viel Erfolg, Manuela Rehagel

www.mediagroupbalear.com

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