Was tun - Wenn das Internet zur Falle wird
 
Mittwoch, 02 Juni 2021
Ob Abzocke bei Online-Käufen,Social Media Hetze oder andere Straftaten im World Wide Web: Polizei und Verbraucherschutzverbände stehen Opfern von Cyber-Kriminalität europaweit zur Seite.

Was tun - Wenn das Internet zur Falle wird

Ob Abzocke bei Online-Käufen,Social Media Hetze oder andere Straftaten im World Wide Web: Polizei und Verbraucherschutzverbände stehen Opfern von Cyber-Kriminalität europaweit zur Seite.

Ein falscher Klick genügt, um im Internet auf die schiefe Bahn zu geraten, bzw. Opfer von professionellen Betrügern, Abzockern, Hochstaplern, "Hatern" oder Online-Kriminellen zu werden. So hat sich die Zahl von Cyber-Straftaten seit 2013 weltweit mehr als verzehnfacht. Viele Betroffene wissen nicht, an wen sie sich wenden können, um solche Vergehen zu melden und anzuzeigen. Aus diesem Grund haben Polizeibehörden, öffentliche Einrichtungen und private Verbrauchschutzverbände ihre Präsenz im Internet verstärkt, um Opfern mit Rat und Tat europaweit zur Seite zu stehen.
Die IZ hat einmal die wichtigsten Adressen im Internet zusammengestellt, um Online-Betrug und Strafvergehen anzuzeigen.  
 
Websites in Deutschland Polizei
Je nach Bundesland findet sich hier eine sogenannte  "Cybercrime Liste" mit den jeweiligen Ansprechstellen.
www.polizei.de

Bundeskriminalamt BKA
Das Bundeskriminalamt gibt auf seiner Webseite u.a. Hinweise für die richtige Verhaltensweise im Falle von Drohbriefen per Emails sowie Hass- und Hetz-Kommentaren auf Social Media Seiten.
www.bka.de

Deutsche Online-Beschwerdestelle
Eine Anlaufstelle für Internetnutzer, um sich einerseits über den sichereren Umgang beim Surfen zu informieren als auch Beschwerden einzureichen.
www.internet-beschwerdestelle.de
 
Hassmeldungen, Mobbing, Drohungen und Beleidigungen per Mail oder auf Social Media Kanälen können bei dieser Privatinitiative anonym gemeldet werden. In Kooperation mit der Staatsanwaltschaft werden die Meldungen geprüft und gegebenenfalls zur Anzeige gebracht.
https://hassmelden.de/

Websites in Österreich
Links zum Melden von Online-Straftaten:
www.onlinesicherheit.at

Websites in Spanien
Primäre Anlaufstelle zur Anzeige von Internet-Straftaten sind Guardia Civil und Nationalpolizei (Policia Nacional). Anzeigen können persönlich in den jeweiligen Dienststellen oder aber über deren Webseiten gestellt werden.
 
Guardia Civil https://www.gdt.guardiacivil.es/webgdt/pinformar.php
 
Policía Nacional
https://www.policia.es/_es/denuncias.php
 
Instituto Nacional de Ciberseguridad
Beratungsportal für Unternehmen, Minderjährige, Eltern und Lehrer.
https://www.incibe.es/linea-de-ayuda-en- ciberseguridad
 
Observatorio español de delitos informáticos 
https://oedi.es/denunciar/

Nearcrumbs
Hier können Sie auch Hacker-Angriffe auf Ihr Unternehmen melden.
https://www.nearcrumbs.com/es/como- denunciar-un-ciberataque/
 
Informationen zu kursierenden
Fake-Meldungen sowie aktuellen Warnhinweisen für Internet-User

Mimikama www.mimikama.at

Verbraucherschutz
www.verbraucherzentrale.de/wissen/digitale -welt

Bund für Sicherheit u. Informationstechnik
www.bsi.bund.de/DE/Themen/Verbraucherinnen-und-Verbraucher/verbraucherinnen-und-verbraucher_node.html
 
Oficina de Seguridad del Internauta
www.osi.es/es

Darauf sollten Sie achten :

Um Cyper-Straftaten anzuzeigen, ist eine möglichst umfangreiche Zusammenstellung der Geschehnisse (Screenshots, E-Mail-Verkehr, Posts, Kommentare, Nachrichten, etc.) notwendig. Bei schweren Vergehen sollten Betroffene sich nicht scheuen, die Polizei einzuschalten. Nur so kann das nächste Opfer geschützt werden.
Im Falle von Beleidigungen, Mobbing oder Hasskommentaren ist zwar der erste Weg eine Meldung an den Support des Anbieters – jedoch sind diese Supportcenter häufig über­fordert und reagieren spät oder gar nicht! Scheuen Sie sich also nicht, Betrug, Beleidigung, sexuellen Missbrauch oder andere Straftaten unverzüglich an die nächste Polizei­dienststelle zu melden.

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