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Tiere Marc FischerMarc Fischer 05/08/2025

So kommen Hunde und Katzen durch die heißen Tage auf Mallorca

Hitzefalle Sommer: So kommen Hunde und Katzen durch die heißen Tage

So kommen Hunde und Katzen durch die heißen Tage auf Mallorca

Wenn die Sonne vom Himmel brennt, suchen wir Menschen uns gerne einen Platz im Schatten oder gönnen uns ein kaltes Getränk. Aber was ist mit unseren tierischen Mitbewohnern? Hunde, Katzen, Kaninchen & Co. leiden im Sommer oft still – und sind dabei mehr denn je auf den Menschen angewiesen.

Wer seinen Vierbeiner bei hohen Temperaturen beobachtet, stellt fest: Aktiv und munter sieht anders aus. „Erschöpft vor Hitze, einfach nur faul im Schatten dösen, das ist im Sommer bei Hunden und Katzen keine Seltenheit“, weiß Dr. Matthias May.
Er ist Tierarzt in Eningen unter Achalm am Fuße der Schwäbischen Alb. Er kennt sogar Kaninchen und Meerschweinchen, die bei Hitze „vollkommen platt“ sind.
„Tiere können Hitze nur begrenzt regulieren. Schwitzen funktioniert bei ihnen – anders als bei uns Menschen – nicht wirklich“, sagt May.
Hunde haben nur wenige Schweißdrüsen an den Pfoten und hecheln, um überschüssige Wärme loszuwerden. Daher sind Hunde anfälliger für Überhitzung und auch Hitzschlag bei warmem Wetter. Katzen hingegen ziehen sich zurück und schlafen mehr. Und Kleintiere wie Kaninchen oder Meerschweinchen liegen meist regungslos im Schatten, ausgestreckt wie ein nasser Waschlappen.

Überhitzung erkennen
„Bei Hunden gibt es deutliche Anzeichen“, so der erfahrene Tierarzt. „Sie wirken antriebslos, hecheln stärker als sonst, sind schnell außer Atem.“ Manche legten sich gezielt auf kühle Fliesen – anstatt ins vertraute Körbchen oder auf die bekannte, weiche Decke. Übrigens: „Auch Katzen können bei großer Hitze anfangen zu hecheln, was sonst eher untypisch ist“, sagt Dr. May. Bei Kaninchen sehe man die Warnzeichen eher in ihrer Körperhaltung: „Sie strecken sich lang aus, meiden die Sonne und verweigern manchmal sogar das Futter.“

Tipps vom Tierarzt
Für Hundehalter gilt: Große Spaziergänge am besten in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegen. Der Mittagsspazier­gang? Sollte wirklich nur das Notwendigste sein – eine kleine Gassirunde, mehr nicht. Und ganz wichtig: „Asphalt prüfen“, so Tierarzt May. Ein einfacher Test helfe: Hand­rücken fünf Sekunden auf den Boden legen. Ist das unangenehm heiß? Dann ist es auch für die Pfoten zu viel.

Katzen dagegen haben ihren eigenen Kopf – wie wir wissen. Vor allem Freigänger würden selbst entscheiden, wann sie rausgingen und wo sie sich verkriechen könnten, sagt Dr. May. Dennoch könne man auch in diesen Fällen unterstützen: Mehr Wassernäpfe im Haus und Garten aufstellen, am besten an ruhigen, schattigen Orten. Ein Trinkbrunnen mit leise plätscherndem Wasser kann zusätzlich motivieren.

Wichtig: Trinknäpfe im Garten müssen regelmäßig gereinigt und mit frischem Wasser befüllt werden. Denn auch freilebende Tiere werden das Wasserangebot dankbar nutzen, können aber Erreger übertragen.
Und was gilt für Wohnungskatzen? „Rollläden tagsüber unten lassen, Luft zirkulieren lassen – und Rückzugsorte in kühleren Räumen anbieten“, so der Tierarzt weiter.

Schutz für die Kleinsten
Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Hamster müssen im Sommer raus aus der prallen Sonne. „Die angenehmste Temperatur für Kaninchen liegt zwischen 10 und 18 Grad“, weiß der Tierarzt. Aus diesem Grund sollten Zugluft und Temperaturen über 25 Grad unbedingt vermieden werden. Die Temperaturregulation erfolgt bei Kaninchen übrigens über die Atmung und – was viele nicht wissen – über die Ohren.
Im Freigehege sorgt am besten ein Sonnensegel oder ein abgedeckter Bereich für nötigen Schatten. Am besten kombinieren Sie natürliche Beschattung – etwa durch Büsche – mit einer Möglichkeit zur kühlen Rückzugsinsel, zum Beispiel durch feuchte Handtücher, eine Flasche mit kaltem Wasser im Gehege (natürlich gut verpackt) oder eine kühle Steinplatte.

Hund nie im Auto lassen
„Selbst bei leicht geöffnetem Fenster wird es in einem parkenden Fahrzeug schnell lebensgefährlich heiß für das Tier“, warnt Dr. Mat­t­hias May. Und das passiere schneller, als man denkt. Innerhalb von Minuten kann sich ein Auto auf über 50 Grad aufheizen – da helfen auch zehn Minuten „nur mal eben zur Post“ nicht. „Wer verantwortungsvoll mit seinem Tier umgeht, lässt es in solchen Fällen lieber zu Hause“, sagt der Tierarzt.

Und er weist auf einen weiteren Irrtum hin: Bewegung tue auch bei Hitze gut. „Falsch. Hunde, die bei 30 Grad neben dem Fahrrad laufen oder auf langen Wanderungen mitgenommen werden, riskieren einen Hitzschlag. Und der kann tödlich enden!“
Kleiner Extra-Tipp: Ein feuchtes Handtuch im Körbchen oder über einen Stuhl gelegt, schafft ein Mini- Kühlzelt. Auch spezielle Kühlmatten für Tiere können helfen. Wichtig ist nur: Das Tier entscheidet immer selbst, ob es das möchte und annimmt. „Man sollte Hund und Katze zu nichts zwingen, aber den Vierbeinern die Wahl lassen“, so der Tierarzt.

Denken Sie daran: Ihr Haustier verlässt sich auf Sie – besonders im Sommer. Ob Hund, Katze oder Kaninchen: Jedes Tier reagiert anders auf Hitze. Beobachten Sie es, bieten Sie Rückzugsmöglichkeiten an und vor allem: Seien Sie achtsam.

Denn echte Fürsorge zeigt sich nicht nur beim Füttern oder Streicheln, sondern auch und gerade, wenn das Thermometer in den roten Bereich klettert. Und mal ehrlich: Wer möchte schon, dass sein bester Freund im Sommer still leidet?

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