Und ewig grüßt das Murmeltier: Spaniens König Felipe VI. hat seinen traditionellen Sommerurlaub auf Mallorca mit Audienzen im Almudaina-Palast begonnen. Wie jedes Jahr traf der Monarch die wichtigsten Politiker der Insel.
Den Auftakt machte Balearen-Präsidentin Marga Prohens (PP), die dem König das neue Konzept für nachhaltigen Tourismus auf den Inseln präsentierte. Sie übergab ihm die Nachhaltigkeitsagenda, die aus dem „Runden Tisch zur Gestaltung der Zukunft des Tourismus“ hervorgegangen ist und die Vereinbarkeit von Tourismus mit dem Alltag der Einheimischen verbessern soll.
Rechtspopulist Gabriel Le Senne (Vox), Präsident des balearischen Parlaments, äußerte seine Sorge über die „extrem niedrige Geburtenrate“ auf den Inseln. Die Inselbewohner sieht er sogar „vom Aussterben bedroht“.
Palmas Bürgermeister Jaime Martínez (PP) setzte auf kulturelle Themen und lud Felipe VI. zur großen Joan-Miró-Ausstellung ein, die zeitgleich in vier Kunstzentren der Stadt stattfindet. Außerdem informierte er den König über Palmas Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas 2031.
Den Abschluss machte Llorenç Galmés (PP), Präsident des Inselrates von Mallorca, der nicht nur Tourismusthemen ansprach, sondern auch Kritik an der Zentralregierung übte. Er klagte über die Migrationsroute zwischen Nordafrika und den Balearen. Die Zahl von Bootsmigranten habe allein 2024 um 650 Prozent zugenommen. Man wisse langsam nicht mehr ein noch aus. Foto: Casa de S.M. El Rey