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Lokales Michael U. MaierMichael U. Maier 20/02/2026

Kunst und Start-ups statt Lost Place – Das Gesa-Gebäude prägt Palmas Zukunft

Gesa-Gebäude in Palma de Mallorca.

Palma restauriert das denkmalgeschützte Gesa-Gebäude und plant Parks, Kultur und Start-ups – Schlüsselprojekt für die Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2031.

Der Stadtrat von Palma hat zum Jahreswechsel ein ambitioniertes Projekt für das Umfeld des Gesa-Gebäudes vorgestellt, das die Meeresfront der Inselhauptstadt grundlegend verändern wird. Auf 30.000 Quadratmetern entsteht bis 2030 eine weitläufige Parkanlage mit unterirdischen Anlagen. Das Projekt mit geschätzten Kosten von 90 Millionen Euro ist Teil der Bewerbung Palmas als Europäische Kulturhauptstadt 2031.
Die Calle Joan Alcover soll unterirdisch bis zum Passeig Marítim verlängert werden, ein Parkhaus mit 700 Stellplätzen entstehen und eine durchgängige Fußgängerverbindung vom Kongresszentrum bis zum Parc de la Mar geschaffen werden. Im Umfeld ist ein Skulpturenpark geplant, zudem gibt es Gespräche mit dem Thyssen-Museum in Madrid über eine Dépendance.
Diese Pläne sind der vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung, die im Februar 2025 mit dem Erwerb des Gesa-Gebäudes durch die Stadt Palma begann. Für 30,5 Millionen Euro kaufte die Stadtverwaltung das seit 2008 leerstehende Hochhaus vom Energieversorger Endesa und beendete damit einen jahrelangen Rechtsstreit. Bürgermeister Jaime Martínez sprach von einem „historischen Tag“, da nun „die gesamte Meeresfront zwischen der Lonja und dem Kongresszentrum im Besitz der Bürger“ sei.
Bei einem ersten Rundgang durch das Gebäude zeigte sich der desolate Zustand des einstigen Firmensitzes: abblätternder Putz, Bauschutt, herausragende Kabel und verlassene Büroräume mit typischen gelbbraunen Teppichböden. Trotz des Verfalls beeindruckt das von Josep Ferragut entworfene Gebäude noch immer durch seine architektonische Qualität und die spektakuläre Aussicht von der Dachterrasse.

Ideenwettbewerb
Die künftige Nutzung ist zum Teil noch offen: Das städtische Kunstinstitut, ein Start-Up-Zentrum, eine Multimedia-Bibliothek sowie Veranstaltungs- und Ausstellungsräume könnten hier einziehen. Ein Ideenwettbewerb zur Gestaltung hatte Ende 2025 Einsendeschluss.
Bei der Renovierung muss die bestehende Struktur erhalten bleiben: die Proportionen, die charakteristische Glasfassade, die Lage der Treppen und Zugänge sowie Original-Innenelemente wie Türgriffe, Lampen und Kunstwerke von Luis Castaldo.

Ende 2025 sorgte eine kuriose Falschmeldung für Aufsehen: Die Tages­zeitung Ultima Hora berichtete, US-Präsident Donald Trump habe das Gesa-Gebäude zur Nutzung durch US-Marines erworben und mit Palmas Bürgermeister posiert. Die Nachricht verbreitete sich rasch, entpuppte sich jedoch als KI-Spaß zum spanischen „Día de los Santos Inocentes“ am 28. Dezember – vergleichbar mit dem Aprilscherz im deutschsprachigen Raum.

Das Gesa-Gebäude, das einst als eine Art „König der Lost Places auf Mallorca“ galt, wird nun zum Zentrum einer urbanen Transforma­tion, die den Küstenstreifen Palmas neu gestalten soll. Das denkmalgeschützte Gebäude wird sein charakteristisches Erscheinungsbild behalten, während die Umgebung zu einem grünen, fußgängerfreundlichen Raum umgestaltet umgemodelt wird – ein Projekt, das die Verbindung zwischen Stadt und Meer stärken und den urbanen Raum bereichern soll.

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